Wenn die Linsensuppe im Auto schlecht wird

Es war einmal ein Kundenfahrzeug, genauer gesagt ein Opel Corsa. In diesem Fahrzeug wurde Linsensuppe transportiert. Beim Ausladen oder wie auch immer wurde wohl nicht aufgepasst und der Topf kippte um. Ganze fünf Liter dieses leckeren Essens wurden dann Fußraum auf der Beifahrerseite im vorderen sowie im hinteren Bereich verteilt. Soetwas kann ja mal passieren, soweit so gut…

…Der Kunde versuchte das Fahrzeug dann selbst und eigenständig zu reinigen, schließlich verlangt so ein Fahrzeugaufbereiter ja auch Geld für seine Arbeit und tut nichts umsonst. Irgendwann merkte man dann doch, dass die eigenen Reinigungsversuche mit relativ wenig Erfolg beendet werden mussten.

Nach einer Woche bekamen wir dann den ersten Anruf, wie teuer eine solche Reinigung denn wäre. Das Fahrzeug würde ziemlich ekelhaft riechen und man würde selbst nicht weiter kommen. Natürlich konnten wir keinen Preis nennen, ohne das Fahrzeug gesehen zu haben. Nach genau 2 Wochen hat der Kunde es dann doch geschafft, das Auto bei uns vorbei zu bringen. Im ersten Moment sah alles noch „relativ“ harmlos aus. Das der Beifahrersitz ausgebaut werden musste war klar, denn nur so konnte überhaupt jede Stelle erreicht weiten. Außerdem gab es Probleme mit dem Airbag, die Airbagleuchte war an.

Als der Sitz dann ausgebaut war, wurde ziemlich schnell klar, dass es sich hierbei um einen etwas größeren Schaden handeln würde, doch das genau Ausmaß war bisher noch nicht sichtbar. Der Airbagstecker hing voll mit der leckeren Linsensuppe. Ob man die Teile wohl nochmal retten könnte? Schließlich musste ja darauf geachtet werden, dass keine Feuchtigkeit in den Stecker eindringt und auch die Gefahr des Auslösens durch elektrische Aufladung war ja noch immer gegeben. Also waren auch Pinsel im Stecker definitiv ein Tabuthema. – Hätte der gesamte Kabelstrang ausgetauscht werden müssen, wäre dies für den Kunden eine sehr kostspielige Angelegenheit geworden, doch es gibt ja zum Glück die Firma Care & Smart Repair, die sich auch mit schwierigen Fällen beschäftigt und erst dann aufgibt, wenn überhaupt nichts mehr geht.

Als wir dann dabei waren den Airbaganschluss im Fahrzeug zu reinigen sahen wir erst, dass es viel schlimmer kommen würde, als zuerst angenommen. Genau an dieser Stelle befand sich eine Aussparung und die Linsensuppe suchte sich ihren Weg nach unten. – Nach Abstimmung mit dem Kunden wurde dann der Teppich aus dem Fahrzeug ausgebaut. Erst jetzt sahen wir wie viel Linsensuppe tatsächlich noch im Fahrzeug war. – Das gesamte Bodenblech auf der Beifahrerseite war voll mit Linsensuppe. Ein herrlicher Gestank kam uns entgegen. Obwohl wir ja einiges gewohnt sind, waren die Reinigungsarbeiten hier nur noch mit Maske möglich. Nach etlichen Stunden und detailgenauer Arbeit war dann das Bodenblech des Opel Corsa wieder von allen Rückständen befreit. Nun ging es an den Zusammenbau und die intensive Shampoonierung des Innenraumteppichs. Nach das Fahrzeug über Nacht dann trocknen konnte, wurde am nächsten Tag zur Sicherheit nochmals shampooniert und der Sitz anschließend wieder eingebaut.

Fazit:

Genauigkeit und liebe zum Detail zahlt sich eben aus. Der Kunde hat ein sauberes Fahrzeug, ohne stinkende Rückstände der Linsensuppe sowie einen funktionierenden Airbag und das, ohne den Austausch von Kabelsträngen und co. Unter dem Strich hat der Kunde hier sehr viel Geld gespart. In vielen Werkstätten wäre es vermutlich anders verlaufen. Fahren Sie mit solchen spezialfällen in jedem Fall zu einem guten Fahrzeugaufbereiter, er kann Ihnen helfen.



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